Mein erstes Radio Interview

Leichtathlet Fabian Dammermann zu Gast bei osradio 104,8

Osnabrück. - Die Interviewanfrage kam per Mail über meinen Trainer (so nebenbei macht er auch „meine“ Öffentlichkeitsarbeit). Nach dem vierten Platz mit der Nationalstaffel bei der Europameisterschaft im polnischen Bydgoszcz war osradio 104,8 aufmerksam geworden. Flugs war der Termin vereinbart – und am gestrigen Mittwoch hieß es im täglichen Magazin „Regional“ von Moderator Dennis Stuckenberg unter Hinweis auf ein morgendliches Telefoninterview mit einem Triathleten „Es ist ein ganz sportlicher Mittwoch bei osradio 104,8. Ich begrüße als Studiogast die Sportskanone Fabian Dammermann von der LG Osnabrück.“

Eigentlich ist ein Interview keine große Sache mehr für mich. Aber es ist wie bei Wettkämpfen – ohne Nervosität und Aufregung geht es nicht. Nach kurzem Suchen habe ich das Studio gefunden. Eine schnelle Einweisung durch Moderator Dennis Stuckenberg und dann geht es auch schon los.

Direkt nach den 16:00 Uhr-Nachrichten werde ich ins Studio geholt. „Möchtest du sitzen oder stehen“, die erste Frage nach Betreten des Studios. Ich will sitzen. Dann eine kurze Erklärung zum Mikrofon. „Dreh den Kopf nicht weg und versuch deutlich zu sprechen.“

Schon geht es los. Noch 30 Sekunden bis wir auf Sendung sind. Meine Hände werden nun doch ein wenig schwitzig. Heute gibt es keinen Startschuss, nur das Handzeichen der Regie. Während des Interviews konzentriere ich mich vor allem darauf, klare und kurze Antworten zu geben. Ob es mir gelungen ist? Weiß ich nicht. Hört doch einfach selber mal rein.

Dann eine kurze Unterbrechung unseres Gesprächs. Das erste Lied. Zeit für ein paar Gedanken. Wieso gestikuliere ich eigentlich beim Reden mit den Händen? Mich kann im Radio doch keiner sehen. Wie viele Leute hören wohl zu?

Weiter geht’s. Noch 30 Sekunden bis zur Aufnahme Auch dem Moderator ist aufgefallen, dass ich eifrig meine Hände einsetze. „Achte drauf, am Ende deiner Antworten nicht mit den Händen auf die Oberschenkel zu schlagen – man könnte es hören“.

Die zweite Hälfte des Interviews vergeht so schnell wie die erste. Gefühlt vergeht die Zeit wie bei einem 400 m-Lauf, in Wirklichkeit ist es nach gut 20 Minuten vorbei. Danach Lob vom Moderator. Ich kann es nur zurückgeben – er war super vorbereitet und hatte anscheinend alle Presseberichte über mich gelesen.

Mein erster Auftritt im Radio. Was bleibt? Eine wirklich interessante und sehr positive Erfahrung. Es ist schon ein komisches Gefühl, in ein Mikro zu sprechen und zu wissen, dass überall in Osnabrück Leute zuhören. Dabei ist man selber alleine im Raum. Nun bin ich gespannt auf den Mitschnitt.

Radiomitschnitt:

Tags: osradio Dennis Stuckenberg Fabian Dammermann

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LG Osnabrück